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Die Planung

Es fiel gar nicht schwer zu überlegen, wohin wir dieses Jahr reisen möchten. Der Kgalagadi Transfrontier-Nationalpark, gern KT.P. abgekürzt, liegt im Norden Südafrikas und ist ein durch den Kalahari-Gemsbok-Nationalpark/Südafrika und des Gemsbok-Nationalpark/Botswana entstandenes Naturschutzgebiet in der Kalahari. Er ist berühmt und berüchtigt für die vielen Raubtiere und tollen Landschaften. Seit Jahren liebäugelte ich damit. Die meisten der Camps, die von San Parks verwaltet werden,  nehmen Kinder allerdings erst aus Sicherheitsgründen ab 12 Jahren auf. Wir haben vier Jahre warten müssen!Zusammen mit einer befreundeten Familie tüftelten wir bereits im Herbst 2014 eine Tour aus, die sehr vielversprechend klang. Tiere, Wildniss gepaart mit der kargen Wüstenlandschaft im südlichen Namibia wäre das sicherlich eine schöne Mischung. Unsere Route ist folgende:

Windhuk - Kalahari - K.T.P. - Aus - über die D707 zur Sossusvlei - Swakopmund - Wüstenquell Windhuk

 

Unterkünfte während der Tour:

1 Nacht Pension Onganga

1 Nacht Bagatelle Kalahari Game Lodge

2 Nächte Kalahari Tented Camp (K.T.P)

2 Nächte Kilieekrankie Camp (K.T.P.)

2 Nächte Nossob Camp (K.T.P.)

1 Nacht Torgos Lodge

2 Nächte Klein Aus Vista

1 Nacht Namtib Desert Lodge

2 Nächte Sossusvlei Desert Camp

2 Nächte Meikes Guesthouse, Swakopmund

1 Nacht Wüstenquell

1 Nacht Immanuel Wilderness Lodge

 

Namibia ist leicht zu bereisen. Wir haben wieder unsere Unterkünfte über www.türmer-tours.de vorgebucht, sowohl die namibischen Unterkünfte, als auch die südafrikanischen Camps im Kgalagadi Transfortier Park, welche wir über www.sanparks.co.za bereits ein Jahr zuvor gebucht hatten. Es empfielt sich, für unseren Reisezeitraum zeitig zu buchen, da die Camps sehr schnell ausgebucht sein können. Allerdings sind die Nächte und die frühen Morgenstunden zu dieser Jahreszeit sehr kalt. Minusgrade sind im Südwinter keine Seltenheit. Warme Kleidung gehört unbedingt ins Gepäck.

 

 

 

21.07.2015 Flug nach Windhuk

So! Die Taschen sind gepackt. Alle sind bereit für die "Aktion Namibia". Ich schaue schnell noch nach, ob die Kamera auch wirklich funktioniert. Yes! Alle Taschenlampen ok? Yes! Es kann endlich losgehen!

Sabine, Peter und Kai reisen mit dem PKW zum Frankfurter Flughafen an. Wir nutzen wie immer den ICE, beginnend vom Hauptbahnhof Essen. Alles Routine Alles gut! Ruck Zuck sind wir am Flughafen angekommen. Unsere Freunde eiern noch auf der Autobahn herum. Das macht aber nix! Wir haben ja Zeit.

Wir geben umgehend unsere drei Taschen am Ceck-Inn Schalter ab. Damit wären das Problem schon einmal erledigt. Mein Handy überprüfe ich immer wieder, wo gerade Sabine, Peter und Kai gerade sind. Wir sind eigentlich gut in der Zeit, aber vielleicht freue ich mich ja auch, dass wir diesesmal nicht alleine durch Afrika fahren, sondern einmal Begleitung haben. Für die drei war es das erste mal überhaupt, dass sie in das Südliche Afrika reisen. Ich bin total gespannt, wie es ihnen gefallen wird. Unsereins ist ja seit Ewigkeiten mit dem "Virus africanus"  hoffnungslos infiziert. Nun gut. auf das Handy starren macht den Ablflug nun auch nicht schneller. Wir setzen uns noch etwas hin im Terminal 1, Gate B60. Nach ein paar Minuten sehe ich eine kleine Menschengruppe auf mich zukommen. Einer von ihnen schiebt ein Trolley mit einer riesen blau-weißen Tasche vor sich her. Mit einem nicht unübersehbarem S04 - Logo drauf. Cool! Hab diese Tasche noch nie im S04-Shop gesehen. Aber diese Tasche schob nicht irgendwer, sondern Clemens Tönnies himself.  Einmal kurz zur Information für die nicht Fußball interessierten. Er ist seit 2001 Aufsichtsratvorsitzender des FC Schalke 04, unseren Club! Wir sind glühende Fans und lassen kaum ein Heimspiel aus! Dieses Riesenteil an Reisetasche bewegt Herr Tönnies also Richtung Check-Inn Schalter. Buisness Class natürlich! Mit ihm ist ein junges Mädchen. Wohl seine Tochter und ein sehr nach Reiseleiter aussehenden Mann. Das sieht verdächtig aus! Ob sie auch nach Afrika fliegen? Jannik schnappt sich sein Handy, denn er ist ziemlich schmerzfrei, nach einem Foto zu fragen und ja. Herr Tönnies fliegt mit nach Windhuk. Später habe ich gelesen, dass er offensichtlich eine Trans-Afrika-Reise vorhatte. Ich möchte zu gern wissen, ob das stimmt.

 

                                                

 

Abends dann landen wir in Windhuk, der Hauptstadt Namibias

Wir lassen die Einreiseprozedur und die Infrarotkarmera, die wohl Fieber (wg. Ebola) erkennen soll, geduldig  hinter uns. Unsere Autos von Sunny Cars werden genauestens von  untersucht. Unsere Freunde haben einen Steinschlag auf der Frontscheibe. Morgen wird das Auto ausgetauscht, wird ihnen versprochen.

Unsere Pension für die erste Nacht ist die Pension Onganga, die ca. eine halbe Stunden Autofahrt östlich vom Flughafen liegt. Ziemlich ruhig ist sie gelegen und macht erstmal einen recht guten Eindruck.                                                                         Die Nacht ist ja schon längst hereingebrochen. Der Südwinter macht sich bemerkbar. Es ist kalt! Wir nehmen alle Decken, die wir im Zimmer finden können, mit in unsere Betten. Gute Nacht! Morgen geht es richtig los.

22.07.15

Sabine und Peter erzählen uns beim Frühstück, dass sie die ganze Nacht keinen Strom in ihrem Zimmer gehabt haben. Die Pension liegt zwar ruhig in Klein Windhuk. Noch einmal würden wir sie nicht buchen. Das Frühstück war o.k., ist aber nichts besonderes. Die Zimmer waren dunkel und kalt ja sowieso.Da konnte der Heizstrahler strahlen, wie er wollte. Unsere Freunde jedenfalls strahlen heute nicht besonders an diesen Morgen. Wir beladen anschließend unsere Hillux. Peter mußte ja seinen noch gegen ein anderes Auto tauschen. Das war auch kein Problem. Das andere Auto ist ok. Wir kauften unser Proviant für den K.T.P. ein und ziehen Banknoten aus dem Bankautomat. Unser nächster Stop ist die Bagatelle Kalahari Game Lodge, die wir aus Zwischenstop für den K.T.P. nutzen möchten.  Sie liegt bereits inmitten der schönen roten Kalahari-Dünen! 

 

Und so langsam kommen wir endlich der Natur näher. Webervögelnester wohin man sieht

 

 

Nach 3 1/2 Stunden sind wir auf Bagatelle. Leider bekommen wir nicht die auf einen schönen Dünenkamm gelegenen Chalets, sondern bekommen drei Doppelzimmer im Haupthaus, damit wir als Familien nicht zu weit auseinander wohnen. Uns wäre es egal gewesen, aber Bagatelle ist ausgebucht und Zimmer zu tauschen war leider nicht mehr zu regeln. Mist! Ich hatte mich so auf die Aussicht gefreut!

 

Wir entschliesen uns - Bedenken hin und her- für eine hier angebotenen Nachmittagsaktivität, der Gepardenfütterung. Man darf geteilter Meinung sein. Die drei hier in ihren Freigehege lebenden Gepardenbrüder leben hier seit vielen Jahren. Mittlerweile ist es in Namibia verboten, sie zu domestizieren. Diese hier leben hier noch und ich denke, man kann sie nicht mehr fit für eine Auswilderung machen. Auf leichten Druck unseres Sohnes nehmen wir das Angebot an

 

für einen Sundowner sind wir uns nie zu Schade              

 

23.07.15

Unsere Kids, Kai und Jannik, hatten diese Nacht erstmalig ein Zimmer für sich alleine, sehr unweit von unseren Zimmern. Wir haben hier sehr gut geschlafen. Die Zimmer sind sehr sauber und toll eingerichtet. Das gestrige Abendesssen war eine reine Wonne! Nie zuvor und danach hatten wir einen so delikaten Springbock gegessen! Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt, wenngleich wir die gestrige Gepardenfütterung preismäßig als zu happig empfunden haben und generell damit ein Problem haben.

In Mariental tauschen wir noch kurz Namibia-Dollar in Südafrikanische Rand. Wir tanken noch einmal voll auf und brechen ziemlich spät in den K.T.P. auf. 11.30 Uhr erschien mir als ziemlich knapp, denn die Grenze von Namibia nach Südafrika schließt ziemlich früh. Wir hatten nicht bedacht, das Namibia die Grenze bereits um 15.30 Uhr schießt. Danach ist normalerweise nix mehr mit über die Grenze fahren! Bereits gewahr geworden, dass es eng wird, drückte Marco auf die Tube und wir fuhren gerade am Geschwindigkeitslimit die Straßen entlang in der Hoffnung, die Grenze noch rechtzeitig zu erreichen. Unsere Freunde hatten Mühe, uns zu folgen. Wir kommen an die namibisch-südafrikanische Grenze genau um 15.22 Uhr an. Also wir! Peter ist noch irgendwo auf der Pad. Nix zu sehen von ihm. Der Grenzbeamte rollt gerade die namibische Flagge an. Kommt heute nix mehr, denkt er sich! Feierabend! Aber er grinst nur, als er uns sieht! Die Dame im Office nimmt uns Nachzügler auch gelassen. Wir bekommen unser Permit und wir erklären, dass noch ein Touri in einem Hillux unterwegs wäre. Wir fahren zum südafrikanischen Office und bekommen unser Wild Card, die "Jahreskarte" für alle südafkianischen Parks, mit der das Permit bereits inkludiert ist. wir zahlen für zwei Erwachsene und ein Kind 3310,00 SAR. Wir müssen uns jetzt innerhalb des Nationalparks beim jeweiligen Ranger abmelden. Beim Verlassen der Camps wird die Uhrzeit auf ein Formular notiert, damit wir hier nicht verloren gehen. Wir haben uns immer brav ab- und angemeldet. 

Dann kommt auch Peter angefahren. Wir haben jetzt eine halbe Stunde später! Auch er wurde noch über die Grenze gelassen. Boah, Glück gehabt! So, da sind wir, in dem Park, von den schon viele geschwärmt haben und ihn als den schönsten Südafrikas finden.

 

 

 

das Kalahari Tented Rest Camp im schönen Nachmittagslicht

 

Am Wasserloch des Camps bekommen wir die ersten         

Oryx zu sehen. Ansonsten ist dort nichts

zu entdecken!

 

24.11.15

Mit steifen Gliedern wachen wir auf. Ich vermute, wir hatten in der Nacht Temperaturen um den Gefrierpunkt! Niemand springt jetzt fröhlich ausdenken Bett und ruft Hurra!  Aber ich bin dran mit Frühstück vorbereiten. In der Außenküche mache ich Kaffee und Tee. Der Frühstückstisch nimmt Formen an. Mensch, es ist im Kühlschrank wärmer wie im Zelt! Der erste Tag im K.T.P. Ich warte bis meine Jungs wach wurden (natürlich nehmen die sich Zeitangry) und so fange ich an, unser Auto "anzumalen"

Wir werden gleich nach dem Frühstück Sabine, Kai und Peter verabschieden, denn ab heute ändern sich erstmal unsere Reiserouten. Sie bleiben vier Tage hier. Zwei Nächte Nossob und dann noch einmal hier her. Anschließend übernachten sie im Messusaurus Camp Nähe Keetmannshoop, dann fahren sie weiter zum Fish River Canyon.  Wir hingegen sind sechs Tage im Park.

Wir fahren die Pad und kommen heute bis zum Urikaruus Wilderness Camp.

                                 

Schabrakenschakal                                     Oryx                                                       Springböcke

                              

Rote Dünen der Kalahari                              Hornbill                                                  Sieht einfach immer urig aus

Diese Sichtung der sehr seltenen Afican Wildcat haben wir nur Jannik zu verdanken. Sie fanden wir am Auob einige Kilometer von unserem Camp entfernt bei Urikaruus. Ich hätte sie nicht gesehen!

  

Auf dem Rückweg zum Camp entdecken wir noch eine riesige Herde von Springböcken. Fastzinierend!

   

 

Wir fahren so langsam wieder Tented Camp. Die Sonne geht langsam unter. Kurz vor dem Camp halten wir an. Hier stehen mehrere Fahrzeuge. Die wenigen Touristen schauen durch ihre Ferngläser. Sie suchen etwas.Könnte ein Raumtieralarm für uns bedeuten!  Die Südafrikaner, die schon eine ganze Weile hier standen, erzählen uns, dass hier vor ein paar Minuten vier Geparden auf den Dünenkamm spaziert wären. Wir waren mal wieder zu spät.

Wir machen heute kein Braai sondern nur Nudeln. Lange verbleiben wir nicht in der Küche. Die Kaltfront ist schon extrem! Also Gute Nacht!!!

25.07.2015

Guten Morgen, Jannik !!!

Ja, wie gesagt! Es ist im Kühlschrank wärmer wie die Außentemperatur des Zeltes. Von der Außentemperatur mag ich nicht reden. Es es wohl eh das selbe. In dieser Nacht hatte es sich am Himmel zugezogen. Da war mal nix mit Sternenhimmel! Der Wind ist echt eisig. Das nächste Camp ist gottseidank keine Zelt sondern eine feste Behausung! Ich hoffe, das es bald etwas wärmer wird. Wir frühstücken schnell, packen alles schnell ins Auto.

                    

 

Das Kielekrankie Wilderness Camp liegt an der südlichen Verbindungsstrasse zwischen dem Aoub- und Nossob-Tag und sehr schön gelegen. Hier scheinen die roten Dünen am höhsten zu sein. Von den vier 2-Betten Hütten belegen wir zwei, da sie nur für jeweils zwei Personen ausgerichtet sind. Im linken Haus schläft und arbeitet der Ranger. Es ist schön ruhig hier.

                    

                    

 

Die Sachen sind schnell ausgepackt. Landschaftlich ist dieser Ort einfach nur "wow"! Eine unheimliche Stille, mal etwas Wind, der durch die huscht. An Wild ist hier aber nix zu sehen. Wir setzen uns wieder ins Auto, denn wir wollen noch eimal zum Nossob-Flußbett, weiter Richtung Twee Rivieren. Wir fahren bis zum Houmed Wasserloch.

 

                   

 

Bisher haben wir schon viele Savannentiere gesehen. Sogar eine Wildkatze! Aber als "Katzenpark" haben wir den K.T.P. bisher nicht kennen gelernt. Wie wollen doch geduldig sein? Wir drehen lansam wieder Richtung Norden ab. Da erwischen wir noch zwei Löffelhunde, aber nur einen von denen ist bereit, sich einigermaßen fotografieren zu lassen.

                    

kaum haben sie uns gesehen, laufen sie auch schon weg.

 

Braai an einer für mich schönsten Orte überhaupt. Gegessen wird aber in der Küche

                  

 

26.07.15

Sonnenaufgang im Kgalagadi Transfortier Park

 

 

Wir fahren heute Vormittag zum Nossob-Flussbettt bis zum Kij Kij Wasserloch. Hier sollen gestern Geparden gesehen worden sein. Überhaupt! Unser Ranger von Kiekiekrankie erzählt, dass im Nossob Camp gestern ein großes Löwenrudel direkt am Camp gewesen ist. Ach, es wäre schön, hier welche zu sehen. Wir hoffen noch! Wir sind gerade am Nossob Flußbett angekommen und biegen Richtung Süden ab, da steht wieder ein Auto und wir fahren langsam näher! Auf einem Dünenkamm dann das! Cheethas!

               

 

 

und die üblichen Verdächtigen:

                              

 

                             

 

27.07.15

Wir verlassen Kieliekrankie um 09.00 Uhr und sind gegen 13.40 Uhr in Nossob.

 

 

                             

Wir finden es ganz nett hier. Es ist das einzigste Camp, welches wir bewohnt haben, das umzäunt ist. Es gibt eine Tankstelle und einen Mini-Shop. Das Appartement ist zwar sehr groß und geräumig, ist allerdings schon ziemlich abgewohnt. Es ist aber sauber! Das Campwasserloch hat einen unterdachten Ausguck. An beiden Abenden sind wir mehrfach dort und halten Ausschau nach Wild. Es verirrte sich manchmal ein Oryx. Das wars.

Unser Gamedrive am Nachmittag bot nicht all zu viel. Zwei Kapfüchse verschwinden ziemlich schnell, ehe ich mit der Kamera abdrücken kann angry

 

                                

 

28.07.15

Ziemlich früh, direkt zur Parköffnung, verlassen wir das Camp und biegen direkt die Straße nach links ab. Nach ca. 18 Kilometer endlich Löwen, zwei Brüder:

 

              

             

             

Na, dann hat also doch alles geklappt wink

Wahrscheinlich sind wir mit zu hohen Erwartungen in den K.T.P. gefahren. Vielleicht sind wir auch einfach nur mittlerweile verwöhnt. Gans sicher liegt es an der Jaherszeit, weshalb wir verhaltensmäßig wenige Raubtiere gesehen haben. Die meisten Touristen, denen wir begegnet sind, haben überhaupt keine Katze finden können. Wir sind nicht mehr enttäuscht, sondern haben sechs tolle Tage in einem der vielleicht schönsten Nationalpark verbringen dürfen. Besonders die Tage in Kieliekrankie bleiben in toller Erinnerung. In den frühen Morgenstunden haben wir immer noch Temperaturen leicht über Null. Es wird minimal wärmer. Morgen heißt es Abschied nehmen und wir fahren zurück nach Namibia. Wir schmeißen letztmalig den Gill an. Die meisten Lebensmittel sind mittlerweile verbraucht. Nossob hat eine Tankstelle. Hier tanken wir noch einmal auf. Wir müssen Morgen früh aus dem Park. Direkt hinter der Grenze zu Namibia liegt die Torgos Lodge. Den Stop müssen wir einbauen. Der nächste Ort ist Aus. Dort treffen wir Sabine und Peter wieder. Wir haben seitdem wir in Südafrika sind, keine Handyverbindung gehabt und somit keinen Kontakt zu ihnen gehabt. Ob sie Glück hatten und das große Löwenrudel gesehen haben? Ich hoffe es für sie.

 

29.07.15

Kurz vor 9.00 Uhr ist unser Hillux gepackt. Wir verlassen diesen schönen Park und nehmen dabei die nördliche Verbindungsstraße zwischen dem Nossob-Tag und dem Aoub- Tal. Den Nossob-Trail nehmen wir aus Zeitgründen nicht. Wir haben zwar einen 4x4, entschließen uns aber für die bequemere Pad.

                  

die Pad am Nossob-River                                                      am Aoub-River wieder, und nur hier, die Etosha-Giraffen

An der Grenze geht alles ganz schnell. Kurz hinter der Grenze an der C15 kommt das Schild "Torgos Lodge". Wir machen das Farmtor auf und passieren. Die Lodge liegt im namibischen Nichts. Das Haupthaus nebt Restaurant macht einen tollen Eindruck. Die Chalets liegen ziemlich weit von einander entfernt. Wir bekommen ein Begrüßungsgetränk und die Angestelle fragt uns, ob wir zwei Chalets belegen möchten oder ob sie eine Matratze in ein Chalet dazulegen soll. Wir wollen in dieser Nacht zusammen bleiben. Wir haben erst früh am Nachmittag und nutzen den Nachmittag zum Relaxen, machen den Luftdruck wieder auf 1,6 bar. Wir haben unseren eigenen Kompressor mit. Jannik und ich laufen über das Aoub-Flussbett und gehen die Düne hinauf. Tolle Aussicht, nur habe ich leider meine Kamera vergessen.

                   

Zu Abendessen gibt es Springbock. Wir treffen eine deutsche kleine Reisegruppe. Sie kommen vom Fish River und sind "Sternegucker"  Wir bekommen einen Flyer mit von ihnen mit dem Hinweis, unbedingt nach Harkos zu fahren, da dort ein großes Teleskop stehe. Den afrikanische Himmel finden wir auch so grandios. Vielleicht sind wir bei nächsten mal dort und machen die Sternenführung am Gamsberg mit. Später erfahren wir, das Sabine und Peter diese Gruppe in der Fish River Lodge kennen gelernt haben.

 

30.07.15

Guten Morgen!

Das waren jetzt insgesamt siebenTage Kalahari. Wir werden uns jetzt Richtung Westen fahren nach Aus. Wir freuen uns auf die Namib, der ältesten Wüste der Welt.

Kurz Keetmannshoop halten wir einmal kurz an. Hier gibt es den Köcherbaumwald. Wir sehen uns ihn nicht an, sondern können schon genug Bäume am Straßenrand finden.

                   

 

der Köcherbaumwald

Der Köcherbaumwald liegt in der Nähe vom Keetmannshoop auf dem Geländer der Famr Gariganus. Hier wachsen ca. 300 sogenannte Baum-Aloen, die zu den Sukkulenten gerechnet werden Sie können sehr langfristig Wasser in ihren Stämmen speichern. Die San (Buschmänner) höhlten die Äste aus und benutzten sie als Köcher für ihre Pfeile. Am späten Nachmittag lohnt sich der Besuch wegen dem tollen Licht. Wir hatten leider keine andere Wahl. Wir waren halt Vormittags hier.

 

Wir möchten in Keetmannshoop dort etwas Einkaufen. Wir haben zu wenig Wasser, brauchen wieder etwas Geld und vorallem ja auch Nachschub an Windhuk Lager und Savannah, diesem Cider, der am besten hier in Afrika schmeckt, vom dem ich zu Hause aber auch immer einen Vorrat pflege. Keetmannshoop gefällt uns nicht. Das Nest liegt in der Einöde im Nichts und wir finden es wirklich häßlich. Kaum verlassen wir das Auto um im Sparmarkt einzukaufen, wurde ich schon belästigt von "freundlichen" Taschenträgern. Einer wurde sehr penetrant und riss an meinen Ärmeln! Ein einfaches "nein danke" reicht hier nicht. Ich wurde auch wütend und habe mit den Cops gedroht, die auf der anderen Straßenseite parken. Zumindest  behaupte ich das jetzt, das dort welche wären. Ich glaube, der Typ will mir gerade eine scheuern, als er gesehen habe, das ich wohl doch nicht allein unterwegs bin. Boah, nach dem Einkauf gehen wir schnurstraks ins Auto. Weg hier! Um 15.00 Uhr kommen wir in Aus an.

Klein-Aus Vista liegt 2 km von Aus und 115 km östlich von Lüderitz. Nach 15 Minuten Autofahrt von der Klein Aus Vista Rezeption und dem Restaurant mit einigermaßen funktionierendes Wifi, befinden sich die acht Chalets des Eagle Nest, die in und um Felsbrocken gebaut wurden. Wir bekommen das "Boulder" welches zwei Schlafzimmer und zwei Bäder hat. Das zweite Zimmer werden sich Jannik und Kai teilen, während Sabine und Peter ein anderes kleineres Chalet bekommen.

                     

                                             

cooles Weinregal

 

      

Aussicht vom Chalet

Sabine, Peter und Kai kommen ca. 1 1/2 Stunden später. Sie kommen direkt vom Fish River Canon und erzählen nur positives. Aber sie haben leider keine Katzen gesehen.  So und hier an der Rezeption in Klein-Aus Vista sind wir nun wieder mit einem Handynetz verbunden ;)  Wir besprechen die weiteren gemeinsamen Tage beim Abendessen.   

31.07.15

Wir erleben wieder mal einen ereignisreichen Tag. Unsere Jungs hatten ein Zimmer für sich und man kann sich denken, dass jeder über seine Erlebnisse bis tief in die Nacht geplaudert hatte. Schalke-Fan (Jannik) meets Bayern-Fan (Kai) wurden in der Nacht nicht müde. Der Wind pfiff so über die Berge. Wow. Aber trotz der immer noch anhaltenen Kälte haben wir hier sehr gut geschlafen. Es ist wohl einer der originellsten Unterkünfte, in denen wir bis dato  je gewesen sind.   

Wir sechs Touris, glücklich vereint, fahren heute nach Lüderitz zur Atlantikküste, zuvor aber nehmen wir an einer Führung in der Kolmannskuppe teil. Das bedeutet auch, dass wir nun endlich auch einmal die Namib kennen lernen. Auch die berühmten Wildpferde sehen wir.

                      

So genau weiß niemand, wieso diese Wildpferde hier in der Namib herumstreifen. Es gibt verschiedene Theorien: Sind sie vor 100 Jahren vom Gestüt Duwisib abgehauen, sie sind Relikte der deutschen Schutztruppe oder Opfer einer Schiffskatastrophe? So genau weiß man es nicht. Ersteres wird vermutet. Wir kommen so langsam zu den Spuren der ehemaligen deutschen Kolonie "Deutsch-Südwest".

 

Kolmannskuppe

Zufällig fand ein farbiger Bahnarbeiter Diamanten im Wüstensand, und im Westen von "Südwest" brach das Diamantenfieber aus. Im Hinterland von Lüderitzbucht entstanden Siedlungen, erst behelfsmäßig, für die ersten Digger, dann mit aufkommenden Reichtum zunehmend luxuriöser - man zeigte, was man hatte. Die Digger zogen weiter, die Städtchen wie Kolmanskop wurden verlassen, die Wüste holte sich nach und nach alles zurück. Entstanden ist kurz vor Lüderitz eine Geisterstadt im Diamantensperrgebiet.

 

Und heute Vormittag fahren wir hin. Für das Permiti haben wir für zwei Erwachsene und ein Kind N$ 205,00 bezahlt.

 

                                                                

 

                              

                      

     

Lüderitz am Atlantik

 

                     

 

                     

zurück nach Klein-Aus Vista:

 

                        

 

01.08.15

Nach einer weiteren windigen Nacht verlassen wir Klein-Aus Vista.  Dies war bisher die schönste Unterkunft, die wir je hatten, zumindest auf dieser Tour. Wir wollen heute die Panoramastraße D707 zwischen Aus und der Sossusvlei entlang fahren und eine Nacht auf der Namtib Desert Farm schlafen. Die Route ist einsam, die westlich gelegene Wüste und die östlich gelegenen Tirasberge sind ein Paradies für Naturliebhaber und Fotofreunde, landschaftlich wohl eines der Highlights Namibias.Die Farm Namtib liegt am Rande der Namib. Die Besitzer sind in den 80er Jahren aus Deutschland ausgewandert und führen hier ein einfaches alternatives Farmleben.

                     

links die Namib                                                                       rechts die Tirasberge

 

                   

 

Wir warten, bis auch Sabine und Peter mit ihrem Auto das Farmtor erreichen. Wir passieren und fahren da noch gute 15 Minuten, bis wir die Lodge erreichen. Sie wirkt wie ausgestorben. An der Rezeption treffen wir erst einmal niemanden an. Aber nach einer gefühlten Ewigkeit kommt die Besitzerin um die Ecke, übergibt ein Begrüßungsgetränk und gibt uns die Zimmerschlüssel. Kai und Jannik bekommen wieder ein Zimmer für sich. Die Zimmer sind geräumig aber auch etwas ungewöhnlich, liegt das Badezimmer außerhalb des Zimmers. Wir ruhen uns nur kurz aus und gehen wandern.

                 

                 

 

Zu Abend sitzen wir gemeinsam mit den Besitzern und den anderen wenigen Gästen an einem Tisch, wie üblich in den kleinen familiären Lodges. Heute gab es u.a. Goulasch vom Oryx.

 

02.08.15

Langsam wird es etwas wärmer. Die klirrende Kälte haben wir offenbar in der Kalahari gelassen. Gegen 10.00 Uhr fahren wir los zur Sossusvlei, einer der Hauptmagneten für Touristen in Namibia.

 

                     

 

                     

Sossusvlei Camp

                      

 

Es ist alles sehr sauber. Zu dieser Jahreszeit ist es aber natürlich nachts schon sehr kalt. Wir sind an der Sossusvlei angekommen und kommen im Sossusvlei Camp unter, während unsere Freunde die Sossusvlei Lodge bevorzugen.  Unterwegs sehen wir die Bergzebras und stauen mal wieder über die Weite des Landes.  Abends essen wir in der Sossulei Lodge. Sie liegt ebenfalls schön wie das Camp liegen direkt am Eingang der Soussusvlei. Diese Lodge ist für Gruppenreisende und Bustouristen gebaut worden. Das Restaurant bietet abends ein Braaii der besonderen Sorte. Nie zuvor wurde uns so viel Game-Fleisch angeboten. Von Krokodil bis zum Impala. Von Kudu über Springbock über Warzenschwein. Ich frage mich, ob das alles so richtig ist. Es liegt hier zu viel Essen herum.

 

03.08.

Wir möchten nun heute die Dünen der Sossusvlei erleben. Die Soussusvlei ist eine große Lehmgrube die von Dünen umschlossen wird, die zu den höhsten der Welt gerechnet werden. Selbst in der Trockenzeit sieht man hier Oryx-Antilopen, Springböcke und Strauße. Dieses Gebiet liegt im Namib-Naukluft-Park. Daher ist ein Permit notwendig, dass man am Eingang zur Sossusvlei erhält. Wenn man die Dünen hochsteigt, genießt man wunderschöne Ausblicke auf kleine Vleis, die sich in ihrem Gelb-Weiß von der organgefarbenden Dünen abheben. Es empfielt sich, in den frühen Morgenstunden diesen Ort aufzusuchen. Von dem Eingangstor bis zur Vlei sind es 65 km, ungefähr 1-2 Stunden mit einem normalen PKW. Die lezten 5 km sollten wirklich nur mit einem Allradfahrzeug befahren werden. Zu Fuß wären das noch einam 1 Stunde Wanderzeit. Hier ist Tiefsand!!!  Allerdings gibt es Allrad-Fahrzeuge mit Fahrer, die ihre Dienste anbieten. Erst nah dieser Sandstrecke ist die Sossusvlei absolut voll erlebbar- Niemand sollte vorher umkehren! Es ist untersagt sein Fahrzeug zu verlassen. Bitte auch Sonnenschutz und Wasser mitnehmen!

 

   

 

Das Herunterrennen bei vollem Speed macht irre Spass! Düne 45

 

                                  

Death Vlei

"Vlei" ist afrikaans und bedeutet soviel wie Senke. Charakteristisch für das Dead Vlei sind die vielen abgestorbenen Akazienbäume, die vertrockneten, als der Tsauchab (ein Trokenflus) seinen Lauf änderte, und nun sehr langsam verrotten. Es ist ein unglaublicher Platz, zu dem sich viele Namibia-Gäste hingezogen fühlen. Mir gelingen Bilder ohne Menschen .

Wir sind mit dem Shuttle-Geländewagen in die Vlei rein. Auf den Rückweg beobachten wir durch den Tiefsand liegen gebliebene Autos

  

 

wir lassen es uns nicht nehmen, am Nachmittag auch den Sessriem Canyon zu besuchen, der sich kurz vor dem Eingang befindet. Hier hat sich der Tsauchab-Fluss ca 50 m tief in das Gestein hineingefressen. Im Sommer soll man hier gut schwimmen können

 

  Am Abend dinieren wir wieder in der Soussusvlei-Lodge.

 

04.0815

Wir fahren weiter Richtung Swakopmund, wo wir am Abend in "Meikes Gasthaus" einchecken wollen. Wir fahren die C19

und halten in Solitaire, einem Nest am Rande des Namib-Naukluft-Parks. Hier gibt es wenige Häuser, eine Tankstelle, einen Laden und eben die Bäckerei des bereits vor einigen Jahren verstorbenen Moose. Sein Apfelkuchen ist hier heiß begehrt. Solitaire liegt verkehrsgünstig zwischen Skakopmund, Sessriem und Windhuk, sodass die Bäckerei trotz Mooses Ableben gut besucht wird.

  

                                                                                     der Apfelkuchen

 

Wir fahren weiter durch die Landschaft.

                                                          

 

wir halten an der C 14, zwischen Sesriem und Walviy Bay auf der Rostok Ritz Desert Lodge an.

Ursprünglich wollten wir hier eine Nacht wenigstens bleiben, entschieden uns dann aber doch, an diesen Tag weiter nach Swakopmund zu fahren. Schade! Unsere Jungs hatten bis dato noch keine Erdmännchen gesehen und ich wusste, das hier welche aufgepäppelt werden die in der Wildnis verletzt wurden oder ähnliches. Die Besitzerin empfing uns trotz nicht gebuchten Zimmern sehr nett. Wir bestellen aus Verlegenheit Getränke und sie führte uns dann zu den Erdmännchen.

 

Wir beobachten sie eine Weile. Müssen dann aber weiter, da wir ja heute noch Swakopmund erreichen wollen.

Unsere Freunde bleiben die nächsten beiden Tage im neuen "Beach Hotel". Wir bleiben im Stadtinneren in einem kleinen Gasthaus. "Meikes Gasthaus". Es hat nur wenige Zimmerchen, ist top gepflegt. Wir fühlen uns hier sofort wohl.

Swakopmund ist, wie Lüderitz, sehr von der deutschen Kolonialzeit sowohl kulturell, als auch architektonisch sehr geprägt. Im Zuge der Afrikanisierung werden nach und nach deutsche Straßennamen in afrikanische Namen verwandelt. Auch das deutsche Reiterdenkmal wurde vor einiger Zeit in Windhuk entfernt. Der nambianische "Caprivi-Zipfel", der geographisch eine schmale Brücke bildet zwischen dem trockenen Namibia und dem "Herzen" Afrikas, ) reicht bis zum Vierländereck Namibia, Botswama, Samibia und Zimbabwe) wurde in "Zambesi" unbenannt.

 

05.08.15

Wir wachen entspannt auf. Heute haben wir allerdings viel zu tun. Wir haben von zu Hause aus schon die "Living Desert" Tour bei Chris Neil gebucht. Dann müssen wir Elisabeth besuchen und hier bekommen wir das Permit für den Welwitschia-Drive, welche wir für unsere Strecke zum nächsten Stop unbedingt gebrauchen. Hier, in "Skwakop" ist es erhältlich.

Erst aber geht es auf Desert-Tour:

Der Mitarbeiter von Chris sammelt uns zusammen mit weiteren wenigen Touris in Swakopmund ein und wir fahren in die Wüste zwischen Skakop und Walvis Bay. Wir möchten einen Einblick in die Wüste bekommen, denn die Wüste lebt!

 

  

Nachmittagsw schauen wir  uns dieses kleine Städtchen an. Aber erstmal besuchen wir Elisabeth, eine Freundin meiner guten Bekannten aus Xanten Anne. Wir haben Geschenke für sie und ihre Nichte und Neffen mitgebracht. Alles kommt von Anne. Ich habe versprochen, diese Sachen bei Elisabeth abzugeben. Sie wußte schon, dass wir kommen. 

 

die Freude ist groß                                                          ihre Arbeitsstelle im historischen Woermann-Haus

 

Elisabeth zeigte sich enttäuscht. Sie hatte uns heute zum Abendessen sehr gern bei ihr zu Hause gesehen. Wir sagen, dass wir bereits im Tug mit Sabine und Peter einen Tisch bestellt haben. Das Tug liegt an der Jetty. Hier schaut man auf das Meer hinaus und sollte unbedingt die Fischgerichte probieren. Wir versprechen aber, vor dem Dinner zu ihr nach Hause zu kommen, um ihre Familie kennen zu lernen. Dies tun wir später auch.

Wir spazieren durch die Straßen Swakopmunds, essen im "Cafe Anton" einen Kuchen und besorgen uns das Permit und shoppen in Büchereien. Hier gibt es interessante deutschsprachige Bücher über Namibia.

 

 

  

Jetty

06.08.15

Nach einer weiteren guten Nacht in "Meikes Gasthaus" (hervorzuheben sind die sehr gut gemachten Eier ;)) verlassen wir Swakop auch schon wieder. Unsere nächste Unterkunft ist "Wüstenquell", einem privaten Naturreservat. Um dorthin zu kommen, nutzen wir den Welwitschia-Drive. Wir biegen also mit unsere Hillux von der C 28 links (Pad 1991) in diesen "Naturlehrpfad" ein.

Die Welwitschia mirabilis gehört zu der Gruppe der Sulukenten. Ihr Hauptverbreitungsgebiet ist ein relativ schmaler Streifen, der sich von Namibias Namib-Wüste bis hin zu Südangola hinzieht.  Der Stamm dieser Pflanze kann bis zu 3 m tief in der Erde stecken. Außer den beiden Keimblättern entwickelt die Pflanze nur zwei sehr lange lederartige Blätter mit Zelulosefasern, die am Stamm beginnend und zum Ende hin zerschlissen sind. Diese Blätter liegen auf dem Boden auf und werden durch den Wind zerzaust. Kommen die Blätter mit dem heißen Wüstensand in Berührung, verdorren sie. Namensgeber dieser sehr eigenartiger Pflanze ist der Botaniker Dr. Welwitsch, 1806 in Kärtnen geboren. Auf der Pad sehen wir nun die ersten Pflanzen. Es ist eine richtige Mondlandschaft hier:

 

 

                                            

                                             dieses Exemplar genießt zum Schutz von außen einen Zaun. Sie soll  1500 Jahre

                                             alt sein und somit die älteste Pflanze auf Erden sein.

 

Wir erreichen Wüstenquell am Nachmittag. Diese Gästefarm wird von Oliver & Verena Rust geführt. Bizarre Felsformationenm, Buschmannzeichnungen und eine einmalige Fauna und Flora und vor allem der Adlerfelsen machen Wüstenquell zu etwas besonderen. Wir lassen uns zum frühen Abend zu den Felsen fahren. Im Sonnenuntergang leuchten die Steine bezaubernd schön. Wir sehen uns die Buschmannzeichnungen an und genießen unseren Sundowner. Wer weiss, wann wir das nächste mal eine so schöne Aussicht haben dürfen!

 

  

 

 

So langsam dunkelt es ein und ich freue mich auf den afrikanischen Sternenhimmel !!!

 

                                                     

             

Zum Abendessen sitzen wir mit Oliver zusammen und er erzählt ein bisschen über das Wasserproblem

in Namibia und das Leben hier. Ich bin schon etwas fastziniert von allem. Im Gedanken male ich mir schon

meine nächste Tour aus. Wir schauen auf das Wasserloch welches unweit von der Terasse liegt und können

im dunkeln ein Stachelschwein erkennen, das zum Trinken aus dem Busch gekommen ist. Sie sind nachtaktiv.

Morgen geht es weiter.

07.08.15

An zu Hause möchte niemand denken. Aber so langsam kommen wir wirklich dem Ende der Reise entgegen.

Wir packen nach dem Frühstück unsere Sachen und laden sie ins Auto. Wir fahren heute schon Richtung Windhuk.

Unsere Unterkunft ist aber nicht in der Stadt, sondern befindet sich nördlich auf der B1 davon, die Immnuel Wilderness Lodge. Sie wird von deutschen Auswanderern geführt. Stefan ist bekannt für seine Kochkunst. Wir brauchen fast den ganzen Tag bis dahin. Immer wieder wird die Fahrt unterbrochen, weil wir wieder irgendwelche Farmtüren öffnen müssen um die Straße weiter zu passieren zu können. Wir bekommen schöne Bungalows. Kleine Böckchen laufen in der Anlage herum. Abends bekommen wir das wirklich sehr gute Abendessen vorgesetzt. Immanuel würden wir immer wieder ins Auge fassen.

08.08.15

Wir erleben unseren letzten Tag in Afrika. Unser Flug mit der Condor erfolgt erst heute Abend. Wir wollen uns etwas in Windhuk umsehen, der Hauptstadt Namibias. Wir fahren alle gemeinsam zu einen Namibia Craft Centre. Hier kann man sich einen schönen Überblick über das gesamte Kunsthandwerk Namibias verschaffen. Angebote werdem Herero-Puppen, Korbwaren, Lederwaren, Ketten und modernes afrikanischews Design. Sabine und ich entscheiden uns für ein Armband aus Sraußeneiern.

Was machen wir mit den Nachmittag? Die Kids haben keinen Lust mehr auf Windhuk. Wir entscheiden uns, zurück zur Lodge zu fahren, während Sabine und Peter noch etwas in der Stadt bleiben.

Es nutzt nix. Wir müssen abends zum Flughafen. Wir geben unsere Autos am Flughafen ab. Ich bekomme am Check-In-Schalter Probleme, meine ganzen gekauften Windhuk-Lager-Dosen mitzunehmen. Ich habe mein Kontintent an Freigepäck überschritten. Ich darf nichts mehr mitnehmen. Was mache ich nun mit den letzten sechs Dosen? Sabine bekommt vier davon in ihr Gepäck. Den Rest müssen wir aum Schalter sehr zum argwohn der wartenden Menschen in der Schlange vor Ort austrinken..... ich habe bis Frankfurt sehr gut geschlafen :)

 

Ende

 

 

 

 

 

 

 

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