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V.A.E & Seychellen 2010

Kurzbericht

 

Das erste mal waren wir 1996 auf den Seychellen. Sie sind seitdem für uns gewissermaßen der Inbegriff eines Inselurlaubs. Diesesmal wollten wir als Familie diese unglaublich schönen Inseln besuchen. Waren wir 1996  fast ausschließlich auf Praslin und auch auf La Digue, wollten wir diesesmal die Hauptinsel Mahé kennen lernen. In diesem Reisebericht versuche ich, möglichst alle Erinnerungen aufzuschreiben, denn ich habe zu diesen Zeitpunkt noch keine Reiseberichte geschrieben.

Dadurch, daß wir mit der Emirates flogen, nutzten wir die Gelegenheit, um ein paar Tage Station in Dubai zu machen, einem der Dreh- und Angelpunkte im asiatischen Raum. Ich fands spannend, wie viele Leute sich hier sammelten, um anschließend in alle Herren Länder zu fliegen. Aber Flughäfen fastzinieren mich immer. Auf dem Ruckflug nach Düsseldorf ist mir im Duty-Free sogar ein Masai-Krieger entgegengekommen. Nur der Speer fehlte! Wow!

27.03.2010:

Der Flug war ziemlich ereignislos. Jannik genoss die Bordunterhaltung in vollen Zügen. Spät am Abend kamen wir in Dubai an. Tagsüber war es  hier 38 Grad heiß. Auf für hier war dies für einen Märztag ein ungewöhnlich heißer Tag. Unser Hotel für die nächsten zwei Nächte war das Habtoor Hotel am Jumariah Beach.

    

28.03.2010:

Na ja, ist man schon einmal in Dubai, will "frau"natürlich auch in die Shoppingmalls. Nach zwei Malls hatten wir allerdings schon genug und sind zurück zum Hotel und haben uns dazu entschlossen, abends an einer Jeep-Safari teilzunehmen. Am späten Nachmittag fuhren wir raus in die Wüste und wir verbrachten einen ziemlich rummeligen Abend mit ungefähr 100 anderen Touris irgendwo in den Emiraten. Durch die Dünen zu rasen machte Spaß,  einen Touristin wurde allerdings ziemlich übel und  lies ihre Spuren im Sand. Sie war zum Glück nicht in unserem Auto. Ich fragte mich, ob eine Jeepsafari für die Natur so gesund ist.

    

 

29.03.10:

Heute Nacht flogen wir weiter zu den Seychellen. Unser Flug mit der Emirates ging um 3.00 Uhr morgens, eine ziemlich unchristliche Zeit.  Vorher aber nahmen wir diesen Tag, der ja doch nix halbes und nix ganzes war, zum Anlaß, um uns nochmals mal die Stadt anzusehen.

 

 

 

 

30.03.10

Allamanda Hotel / Mahé, Seychellen

Früh morgens landeten wir auf Mahe. Es war schwül  und sehr warm. Wir ließen unsere Pässe abstempeln und suchten die Autovermietung auf. Wir haben einen Kleingwagen reserviert, denn wir wollten hier nicht nur am Strand herumliegen und außerdem liegt unser Chalet ziemlich weit im Süden an der Anse Takamaka. Wir haben das South Point Chalet gebucht, einer auf Self-Catering ausgerichteten Unterkunft. Es liegt in den Bergen und befindet sich in der Nähe vom Le Reduit Restaurant, das für seine Flughundcurrys in Kokosmilch bekannt ist. Bei der Ankuft haben wir dann erfahren, daß wir umgebucht worden sind. Patric, der Manager des South Point, sagte, daß wir aufgrund des Besitzerwechsels  nicht mehr im Buchungssystem gelistet waren, es aber irgendwann doch aufgefallen ist und wir nun in einen anderen "Hotel" unterkommen würden auf der anderen Seite der Insel. Wir möchten uns erstmal nicht beschweren und als wir am Allamanda-Hotel angekommen sind, war dies ohnehin hinfällig. Das Allamanda ist ein ruhiges relativ neues Hotel. Ich möchte nicht wissen, was hier eine Übernachtung kostet.. Für uns jedenfalls kostete es nichts extra und so waren wir fürs erste zu frieden. Wir bekamen zu Hause sogar eine kleine Entschädigung vom Reisebüro. Das Preisniveau hier im Hotel ist allerdings schon enorm. Nicht umsonst wollten wir uns hier selbst verpflegen.

     

 

 

31.03.10

Anse Takamaka

Unsere Freunde Björn und Britta sind bereits schon seit 10 Tagen auf den Seychellen und so machten wir für heute ein Treffen mit ihnen klar. Die beiden haben uns schon gestern im South Point gesucht. Sie kennen die Chalets und haben dort schon des öfteren genächtigt. Deren Meinung nach können wir echt froh sein, hier jetzt zu sein, da im South Point nach dem Umbau der eigentliche Charme verschwunden sei, den sie dort so geliebt haben. Diesen Tag nutzen wir alle zusammen und fuhren zur Anse Takamaka, der Strand, der zu unseren Lieblingsstrand wurde. Er liegt auf der Westseite der Insel und ist wunderschön gelegen. Leider war zu unseren Zeitpunkt dort ein Restaurant oder eine Lodge im Bau. Wir haben zwar vom Lärm nix gehört aber ích befürchte mal wieder einen künftigen Traumstrand weniger hier.

 

    

01.04.10

Cousin Island, Curieuse Island und St. Pierre Island

An diesen Tag wollten wir unsere Inselhoppingtour wiederholen, die wir bereits 1996 von Praslin aus unternommen haben. Für Marco und mich war dies also eine Reise in die Vergangenheit. Wir wurden zeitig vom Hotel abgeholt und zum Hafen Mahés gebracht. Wir fuhren die Westküste Praslin Richtung Norden. Hier einer der Traumstrände vom Boot aus, es könnte die Anse Georgette sein:

    

Zuerst ging es zur Vogelinsel Cousin Island. Cousin steht seit 1968 unter Naturschutz. Ursprünglich verwaltete der International Council for Bird Preservation die Insel, heute dessen nicht kommerzielle private Nachfolgeorganisation Nature Seychelles. Neben Aride ist sie die am besten geschützte Insel der Seychellen. Bei 300 m Durchmesser leben hier rund 300000 Vögel und einige Riesenschildkröten. Der Verwalter führt mehrmals pro Woche Besucher über diese Insel. 1996, so ist mir sofort aufgefallen, waren wir eine wesentlich kleinere Tourigruppe. Robin, der damalige Ranger, lebt  auch nicht mehr hier und hat irgendwo sein Häuschen nun auf Praslin. Er lebte hier alleine. Welch passender Name er doch trug. Heute übernehmen sein Job mehrere Leute. Wir wurden in die Gruppe "deutsch" unterteilt und ließen uns dort die Tierwelt erklären.

     Tropik-Vogel...                                                   .... und das Küken

    

    

Feenseeschwalben

 

Danach ging mit unserem Katemaran zur Curieuse Island. Ich meine in Erinnerung zu haben, daß dort früher eine Aufzuchtstation für Riesenschildkröten gewesen sei. Hmmm, hat sich wohl auch verändert. Schildkröten laufen dort immer noch rum, aber nun wird die Insel offenbar nur noch für Picknicks gebraucht.

    

 

Der dritte Stop für heute war die Schnorchnlerinsel St. Pierre. Früher durfte man das kleine Eiland betreten. Viele Touris schnochelten hier auf der Suche nach schönen Fischen. Wir haben hier darauf verzichtet. Wir wollten uns nicht die Köpfe einhauen.

02.04.10

Zeit fürs Ausspannen. Björn und Britta hatten heute ihre Tauchgänge, wir entspannten uns am "Hausstrand" Anse Forbans. Hier an der Anse Forbans liegen noch die Chalets Anse Forbans. Wir begutachteten diese bei einem Spaziergang genau, stellen wir uns unseren nächsten Seychellenurlaub u.a. hier vor. Es sieht sauber und ordentlich aus, hat eine ausreichende Küchenzeile usw.

    

Zu Abend gegessen haben wir gern im Kaz Creol, einem Strandrestaurant nördlich an der Anse Royal gelegen. Dort gibts kreolische, italienische und chinesische Küche. Die Preise sind für die Verhältnisse hier o.k. Ein Dinner in den Hotels ist meist sündhaft teuer, aber es gibt auch genug Take Aways, dessen Preise in Ordnung sind. Wir waren oft hier in den Supermärkten, denn unser Hotelzimmer war mit einem Kühlschrank ausgestattet. Ich würde die Preise hier mit denen Deutschlands vergleichen.

03.04.10

Maler Michael Adams und Jardin du Roi

Genug gefaulenzt. Heute haben wir uns mit unseren beiden Freunden verabredet. Zuerst aber machten wir einen Abstecher zum Studio von Michael Adams. Er lebt seit 1975 an der Anse aux Poules Bleues im Südwesten Mahes und wird unter Künstlerkreisen gern als Gauguin des Indischen Ozeans verglichen. Na, ja, von Kunst haben wir keine Ahnung, aber ich mochte schon immer seine Bilder. Gestern Abend waren wir schon da gewesen, aber er hatte keine Zeit, weil er auf Freunde wartete, seine Frau das Dinner vorbebereitete und er bat uns, morgen wiederkommen. Ich wollte mir unbedingt das Atelier ansehen. An diesem Morgen wurden wir von ihm hereingebeten und wir schauten uns um und was soll ich sagen? Mein Schatz sagte doch glatt," such´Dir einen Siebdruck aus. Kriegst du zum Geburtstag!" Ja, wie geil ist das denn? Natürlich suchte ich eins aus, war gar nicht so einfach, sich  zu entscheiden, fand aber schließlich eins und seitdem ziert eins dieser Drucke unser Wohnzimmer!

 

Wir wollten heute auch noch eine Wanderung durch Jardin du Roi, einer kleinen Gewürzplantage im Süden der Insel unternehmen. Hier wird alles geerntet, was hier wachsen kann, Vanille, Muskat, Zitronengras, Nelken, Bananen, Tamarinde usw. Im Kolonialhaus befindet sich ein Laden, wo man die Gewürze natürlich kaufen kann. Im Museum liegen Bildbände und Postkarten und vermitteln einen Eindruck, wie das Leben hier vor 100 Jahren gewesen sein muß. Den Nachmittag verbrachten wir zusammen mit Björn und Britta an der Anse Takamaka und wirklich, heute haben wir die Unterwasserschildkröte auch gesehen, von denen sie bereits erzählt hatten.

    

 

    

    

 

04.04.10

Strand auf den Seychellen? Doch nicht den ganzen lieben langen Tag. Ab ins Auto nach Victoria zum Shoppen. Jannik brauchte neue Schnorchelsachen. Wir nutzten die Gelegenheit und fuhren eine schöne Strecke, die Westküste hoch, dann quer von Westnach Nordost über die Sans Souci Road, einer Panoramastraße in den Bergen Mahes. Hier gibts mehrere Möglichkeiten zu stoppen und die Seychellen von oben zu betrachten. Wir erledigten unsere Einkäufe in Victoria.

    

 

 

Anschließend wollten wir dann auch mal den Beau Vallon Beach begutachten, den Hauptstrand Mahes, dort, wo sich die meisten Touristen aufhalten sollen. Was wir dort gesehen haben, entsprach nun wirklich nicht unserem Bild von den schönen ruhigen Inseln. Es war dort voller Menschen, überall Fressbuden und es war völlig verdreckt. Ich fragte mich, obs hier schon länger so ist....nein, ein Foto verkneife ich mir hier an dieser Stelle. Wie schön doch der Süden Mahes ist oder sind wir nur verwöhnt ?

05.04.10

Strandtag Anse Forbans

    

 

06.04.10

Praslin

Heute furhen wir mit der Cat Cocos von Mahe nach Praslin. Früher gab es natürlich auch schon Linienverkehr zwischen den Inseln und auch Flugverkehr. Heute jedoch bedient die Cat Cocos, eine super moderne und schnelle Fähre, die Inseln. In Baie Ste. Anne auf Praslin angekommen, organisierten wir uns einen Leihwagen. Wir wollten ins Valle du Mai im Herzen der Insel. Dieses Tal ist eins der kleinsten Gebiete, die zum Weltnaturerbe deklariert wurden. Es ist die Heimat der Coco-de-Mer-Palme. Dies Tal hier ist ein lebendes Überbleibsel prähistorischer Wälder. Die Wanderwege zu verlassen ist natürlich streng untersagt.

    

    

Mittags hatten wir natürlich Hunger und so fuhren wir wieder Richtung Hafen, dann aber die Ostküste hoch bis zur Anse Volbert. Hier haben wir 1996 unseren Urlaub verbracht und schauten uns neugierig um, was sich hier alles doch verändert hat! Unser Hotel das Berjaya Praslin Beach ist zum Beispiel völlig renoviert worden. Jetzt siehts ganz gut aus, aber mit Südmahe wollten wir dann doch nicht tauschen. Hier haben wir an der Strandbar, wie früher, uns eine Pizza bestellt.

    

Anschließend fuhren wir die Straße weiter hoch zur Anso Lazio. Mensch, heute gibts hier unweit der Anse Lazio Parkplätze. Wo wir früher mühsehlig den Weg mit den Fahrrädern hochgefahren sind, ist heute eine ganz normale Straße. Die Anse Lazio soll der schönste Strand der Welt sein. Wer beschließt sowas eigentlich?

    

07.04.10

Regentag.

Ein Tag, den wir mal im Hotel verbrachten.

08.04.10

Björn und Britta sind bereits abgereist. Ihr Urlaub war zu Ende. Das Wetter wurde immer noch nicht besser, aber es reichte, um sich für einige Stunden an den Pool zu legen.

 09.04.10

Janniks Geburtstag und Abreisetag

Natürlich haben wir Geschenke für Jannik mitgenommen. Nur die Party mußte warten, bis wir wieder zu Hause sind. Heute Nacht gings Heim. Der Himmel war meistens immer noch grau und wir entschlossen uns, einmal weiter in den Süden zu fahren. Von der Anse Takamaka aus fuhren wir zur Anse Intendance bis zur Police Bay.

10.04.10

Ankunft via Dubai in Düsseldorf.

Ende!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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