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 Oman

Kurzbericht

 

25.12.11

Das Sultanat Oman ist noch sehr ursprünglich mit seinen verträumten Oasen, lebhaften Souqs und schöne zerklüftete Bergformationen. Dieses Land wird seit 1970 vom Sultan Qaboos  bin Said al Said  regiert.Alle Macht geht vom Sultan aus. Man bedenke, daß es vor 1970 im ganzen Oman nur ein Krankenhaus existierte, dieses Land in völliger Isolation lebte. Radio, Fernsehen und Sonnenbrillen waren unter Sultan Quaboos Vater verboten. Als Sultan Quaboos nach seinem Studium in Europa ins Land zurückkehrte, ergriff er die Macht und machte über einen sehr kurzen Zeitraum den Oman zu einem Teil des "reichen Arabiens". Wohl aufgrund dieser Umstände ist es zu verdanken, daß wir hier einerseits noch das schöne alte Arabien kennenlernen können, andererseits aber auch das moderne. Für uns Grund genug, dieses Sultanat zum Ende des Jahres für 8 Tage zu besuchen.

So, unser Hotel, das Crown Plaza, in einem westlichen Vorort von Muscat gelegen. Hervorzuheben sind hier die Restaurants. Es gibt einen sehr guten Italiener und einen guten Perser. Die Zimmer sind recht klein.

 

      

 

 

 

 Ausflug nach Wahiba Sands, auch Simal al-Sharqiyah, genannt, eine Inlandswüste, die ein Gebiet

von 15.000 Quadratkilometer mit Sanddünen bedeckt. Hier im Norden der Wüste dominieren hohe rötlich-orangene Dünen:

         

 

        

 

Oben eine Beduinenfrau mit Gesichtsmaske, die sie vor der Sonne schützen soll. Zuvor waren wir bei ihr zu Gast. Einige Fotos sind davon leider nichts geworden. Man reichte uns Kaffee mit Kardamon und süße Datteln, so wie es hier üblich ist. Hier waren nicht viele Touris. Die Beduinen leben hier noch sehr traditionell, obwohl sie nun mittlerweile immer mehr zur Sesshaftigkeit übergehen.

 

 

 

Hier führt ein sehr kleiner Bedu Jannik durch die Wüste.

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter gings im Jeep zur Oase Wadi Bani Khalid. An Feiertagen ist hier auch extrem viel los, nutzen die Omanis dies gern als Ausflugsziel. Das Wadi ist üppig grün bewachsen und in den glasklaren türkisgrün schimmernden Wasser tummeln sich zahlreiche kleine Fische. Hier findet man auch ein kleines Restaurant. Hält man sich bei der Wanderung rechts vom Wasser, kommt man nach einigen steinigen Minuten an einsamere Pools, in denen man sich erfrischen kann.

    

 

   

 

 

 Hier sind wir auf dem Fischmarkt von Mutrah, oft als Zwillingsstadt Muscats bezeichnet. Vorher frühstückten wir in der Creperie am Hafen. Die Preise hier sind schon ordentlich gehoben ! Hier, am Hafen, waren wir zuerst auf dem Fischmarkt und dann auf dem Gemüsemarkt. Dort deckten wir unseren Bedarf an süßen Datteln.

    

 

 Hier der Eingang  vom Mutrah Souq. Es war einiges los. Ich stellte fest, daß hier doch tatsächlich die Aida festgemacht hatte und daher denke ich, war das die Folge, wieso es hier reichlich von deutschen Touristen wimmelte. Ansonsten ist der Souq eigentlich noch recht orientalisch, sobald man in die kleinen Seitengassen einbiegt. Hier kauften wir wunderschöne und sehr günstige Kaschmirschals. Das Angebot ist nach Warengruppen aufgeteilt, wie es im Orient oft üblich ist und überall riecht es nach Weihrauch. Weihrauch kommt ja von hier. Diese Bäume wachsen im Süden. Oman ist daher Teil der Weihrauchstraße. Der nächst größere Ort im Süden heißt Salalah.

 Nach einigen Tagen der Entspannung am Golf vom Oman organisierten wir uns einen Fahrer für eine Tour nach Nizwa, zusammen mit zwei Neu-Urlaubsbekannten Renate und Ralf. Zuerst wurde getankt. Spritpreis pro Liter kauft man hier für ca. 20 Euro-Cent!

 

Fotostop an einem der Felajs, einem Bewässerungssystem,der im nahem Orient früher üblich war und hier noch zum Einsatz kommt. Das sind Wasserkanäle, die unter Ausnutzung eines Gefälles von Quellen in den Bergen zu den Dörfern geleitet und verteilt wird.

 

 

 

Angekommen in Nizwa. Hier steht ein architektonisch interessantes Fort. Es findet allwöchentlich freitags der Tiermarkt statt. Wir waren an einem Freitag da.

Hier auf diesem Foto waren wir auf dem Fort:

    

 

    

 

  nach dem Mittagessen fuhren wir weiter ins Wadi Ghul                                                             

     

                                                                                                 

 

 und nun angekommen am "Grand Canyon Omans".

Der Jebel Shams, mit 3009m der höhste Berg Omans. Man schaut über ein ca. 1000 Meter tiefer gelegtes Trockenflusstal.

    

                          Letzter Tag: vormittags Unternehmung zum Dolphin Watching:

                

                       

Auf dem oberen Bild zu sehen ist das Al Bustan Palace Hotel. Für jeden Präsidenten der Golfstaaten gibt es jeweils eine Suite in der obersten Etage  mit goldenen Wasserhähnen etc., wohl eine Sehenswürdigkeit im Muscat. Von innen haben wir es nicht gesehen.

Ende der Reise am 01.01.2012. Mit der Lufthansa flogen wir zurück via Riyadh nach Frankfurt!

 

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