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Mauritius

Kurzreisebericht

 

 

Ausspannurlaub auf Maritius!

 

Dezember 2012:

Nachdem wir in Costa Rica vieles erlebt haben, wollten wir zu Ende des Jahres einen ruhigen Urlaub verbringen. Am liebsten im Indischen Ozean. Die Wahl fiel auf Mauritius. Mir war schon sehr lange ein kleines Hotel ins Auge gefallen. Es war die familiär geführte Bungalowanlage "La Maison Déte" in Nordosten der Insel bei Poste Lafayette. Die Flüge mit der Condor buchten wir bereits Anfang des Jahres 2012. Dazu einen kleinen Mietwagen. So waren wir unabhängig. Der Nordosten Mauritius ist zudem touristisch nicht so sehr erschlossen. Ein Mietwagen wurde uns angeraten und da wir sowieso keine Liegestuhl-Hocker sind, war dies natürlich keine Frage. Das "Maison" ist ausgestattet mit 6 Bungalows zur Selbstversorgung und 4 Villen, die geräumiger sind, allerdings keine Küche haben, sondern nur eine Mikrowelle und einen Kühlschrank. Zwei Pools gibts für die jeweiligen Kategorien. Das Restaurant "Auberige"  wird gern besucht sowohl von Mauritianer, als auch von Touristen. Für eine Nacht in einer Villa zahlten wir für uns drei  ca. 120 Euro inkl. Frühstück.  Für Mauritius kein schlechter Preis.  Rückblickend kann ich sagen, uns hat es dort an nichts gefehlt! Das "Maison" ist für Ruhesuchende optimal und die Speisen im Restaurant waren sehr schmackhaft, die Weine toll !

 

hier Fotos vom "La Maison Déte"

     

 

     

 

 

Wir bezogen die Villa Nr. 7, die eine Verbindungstür zum Nachbarzimmer hat.

 

Ostküste:

  

  o.l.: am Strand von Belle Mare, im Osten der Insel       o.r.: in Poste de Flacq, der schwimmende Tempel

                                                                                       "Kashinath Mandir" Bei hohem Flutlevel wird die

                                                                                       Straße zum Tempel abgeschnitten. Der Tempel liegt

                                                                                        auf einer winzigen Insel.

 

Pamplemousses Botanical Garden:

Im Inselinneren, ca. 12 km von der Hauptstadt Port Louis und 14 km von Grand Baie entfernt, liegt dieser botanische Garten, der älteste Garten der Südhalbkugel. Er ist sehr hübsch angelegt. Auch konnten wir uns hier gut orentieren. Es hat Spaß gemacht, hier durchzugehen, bieten die Bäume hier großzügig Schatten. Zwar empfanden wir das Klima hier wider erwarten nicht als schwül aber heiss war es allemal.

 

 

 

 

Der Süden Mauritius:

 

                                                                                       Chamarel Falls

 

oben: alte Bekannte von den Seychellen:  Riesenschildkröten bei den Coloured Earth!  unten: Coloured Earth

 

Dieser Urlaub war zwar für uns zur Erholung und Ruhe angedacht. Wer uns kennt, weiß aber, daß wir immer so viel wie möglich vom Land kennenlernen möchten. Nach einem sehr schönen Vormittag im botanischen Garten sind wir einige Tage später in den Süden von Mauritius gefahren. Mauritius ist gerade mal 65 km lang und 48 km breit. So ist alles sehr realtiv schnell und einfach mit einem Mietwagen zu erreichen. Zuerst fuhren wir zum Chamarel Waterfall,  Er liegt im Südwesten beim Dorf Cachette. Man zahlt etwas Eintritt für den Wasserfall und für das Naturphänomen "Coloured Earth". Dann fährt man ca 1,5 km die Berge hoch zu den Parkplätzen. Es ist gut ausgeschildert. Das Wasser fällt hier ca. 100 m von den Bergen herab. Für Menschen wie mich, die bereits staunend vor den Viktoriafällen standen und mit einem Kleinflugzeug am höchsten Wasserfall der Welt, dem Angel-Fall in Venezuela vorbeigeflogen sind, ist dieser hier, sagen wir mal, niedlich anzusehen. Aber hier zeigte sich die Vogelwelt Mauritius von seiner schönsten Seite. Die "Coloured Earth", c.a 1,5 km vom Wasserfall entfernt, sind eine Lavaformation und leuchten in den unterschiedlichsten Rottönen. Es sieht unwirklich aus zwischen der grünen Vegetation. Die "Coloured Earth" sind durch hochkonzentrierte Ansammlungen von Eisen und Aluminium im Gestein erklärt. Kieselsäuren sind hier vollkommen ausgewaschen worden. Ich bin keine Geologin, aber ich hoffe, ich habe es einigermaßen erklären können ;)

 

                                                        

Vormittags noch durch die Berge gefahren und die Natur bewundert. Nachmittags aber zog es uns an den Strand von Le Morne, ganz im Südwesten der Insel. Viele große Luxushotels sind hier entstanden. Wir parken unser Auto am Public Beach und gingen zum Strand. Hier, am öffentlichen Strand,  sahen wir auch zum ersten mal einen von den nostalgisch ausehenden lustigen bunten Eiswagen, die es hier auf der Insel gibt. Etwas kitschig sind sie vielleicht mit ihrer Leiherkastenmusik. So manch einer fühlte sich sicher an seine Kindheit erinnert. Der Strand von Le Morne ist übrigens traumhaft schön und für Kinder unbedingt zu empfehlen, da der Strand sehr flach abfallend ist.

 

der Mond ist rund :)

noch ein paar Bilder:

 

oben: noch ein paar Eindrücke von der Insel

die Einfahrt vom "La Maison Déte"

Nun,auch der Urlaub ging einmal zu Ende. Wir haben uns sehr gut erholt und sehen zuversichtlich ins Jahr 2013. Mit dem Wetter haben wir   mal wieder Glück gehabt zu haben, sehen wir mal von der tropischen Depression am Heiligen Abend ab. Allerdings war der Abreisetag, der 31.12.12,ziemlich verregnet. Unsere Urlaubsbekannte Hiltrud, die noch eine weitere Woche auf Mauritius blieb, berichtete uns noch während ihres Urlaubs, daß ein Zyklon  La Renion erwischt habe und das Wetter auf der Insel nur noch sehr bescheiden gewesen ist. Es gibt noch viel mehr zu entdecken auf dieser Insel. Wer nur zum Baden 12 Stunden Flug von Europa auf sich nimmt, sündigt in unseren Augen schon fast ein bißchen. Sie ist dafür einfach zu schön!

 

Ende

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