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Nach langer Anreise aus Europa sind wir mit etwas Verspätung überglücklich in Campo Grande gelandet und wurden von unserer Reiseleiterin Monika herzlich in Empfang genommen. Dann hieß es auch gleich "auf geht's nach Bonito". Unterwegs haben wir noch einen Mittagsstop im Dinosaurier Örtchen Nioaque gemacht und mit gestärkten Kräften haben wir den Endspurt nach Bonito angetreten, wo wir dann nachmittags ankamen. Dann konnten wir noch ein bisschen Relaxen, bevor wir zu unserem Begrüssungsessen "Pacú na Brasa" gefahren sind. Eigentlich wollten wir ja zu Fuß dorthin gehen, nur leider hatte es angefangen zu regnen, sodass wir gerne auf unseren Van zurückgegriffen haben. Im Anschluss sind die meisten von uns nur noch todmüde ins Bett gefallen.

Zuerst einmal war heute Ausschlafen angesagt... eine echte Wohltat nach unserer doch etwas längeren Anreise. Dann durfte natürlich ein kräftigendes Frühstück an unserem ausgiebigen Frühstücksbuffet nicht fehlen, bevor wir uns zum Schnorcheln im Rio Sucuri, dem klarsten brasilianischen Fluss und einer der klarsten der Welt, aufgemacht haben. Ein einzigartiges Erlebnis! Das Tolle war, dass heute das Wetter auch wieder gut war und wir somit den Tag auf der Fazenda so richtig genießen konnten, so dass auch die Fotografen unter uns voll und ganz auf ihre Kosten gekommen sind. Am Nachmittag hatten wir sogar noch das Glück einen Tuiuiú, eigentlich das Symbol für das Pantanal, am Fazenda-See vor die Linse zu bekommen. Den Abend haben die meisten von uns in der Taboa-Bar ausklingen lassen.

Tag 3:

Sucuri

 

Tag 4:

Unser erster freier Tag... dennoch haben wir es uns nicht nehmen lassen, den Tag gemeinsam (bis auf eine Person, die es vorgezogen hat, sich in eine beeindruckende Höhle abzuseilen) zu verbringen und sind 4km bergauf und bergab auf der Fazenda "Boca da Onça" (deutsch: Jaguarmund) vorbei an 8 wunderschönen Wasserfällen, wovon der Wasserfall Boca da Onça mit 156m Höhe der höchste vom Bundesstaat Mato Grosso do Sul ist, gewandert. In 4 Wasserfällen konnten wir uns von unserer "schweisstreibenden" Wanderung erfrischen... wovon das "Buraco do Macaco" (deutsch: Affenloch) durchaus das Highlight war. Natürlich durfte im Anschluss ein stärkendes, hervorragendes Fazendabüfett auch nicht fehlen... auf dem Rückweg haben wir zuerst noch ein paar schöne Vögel (u.a. Cafezinho und Anu Branco) und dann 3 Ameisenbären vor die Linse bekommen.

 

Tag5:

Heute hieß es Abschiednehmen von Bonito und weiter geht's ins Pantanal. Frühmorgens, gleich nach dem Frühstück, sind wir aufgebrochen... natürlich durfte ein Erfrischungsstop und kurzer Besuch im Mini-Kulturzentrum des Indianerstammes Terena in Miranda, dem Eingangstor vom Pantanal, nicht fehlen. Dann kam der Endspurt zur Fazenda. Kaum auf der staubigen Sandpiste (noch 45km bis zur Fazenda) angekommen, zeigten sich uns unzählige Tiere (u.a. Ameisenbären, Strausse, Wasserschweine, Vögel u.v.m.) wir kamen kaum weiter, da wir ständig Fotosession machen mussten. Nachmittags war Gruppenteilung angesagt... während die einen beim Piranhafischen waren, haben die anderen eine Bootsfahrt auf dem Rio Aquidauana gemacht. Beide Gruppen haben verschiedene Tiere (u.a. Kapuziner- und Brüllaffen, Gürteltiere u.v.m.) gesehen. Die Piranhafischer hatten sogar den Jaguar in unmittelbarer Nähe... sehen konnten sie ihn leider nicht, dafür umso lauter hören. Kaum wieder zurück auf der Fazenda ging's auch schon auf Nachtsafari. Highlight: die Jaguar-Augen im Scheinwerferlicht... ein ereignisreicher Tag!

Tag6:

Unser erster Fazendatag... einen Wecker braucht man hier nicht, den Weckdienst übernehmen die Vögel... ein tolles Erlebnis! Heute sind wir um 07:30Uhr bereits gestartet und haben die Fazenda erkundet. Auf unserer Erkundung haben wir diverse Vogelarten, u.a. auch die Hyazinth-Aras, und verschiedene Heilpflanzen kennengelernt. Nach dem Mittagessen war eine Fotosafari mit dem Jeep angesagt. Wir hatten Glück und haben sogar den Tuiuiú, das Symbol vom Pantanal, erspähen können. Natürlich durfte die Kaimanen-Lagune, mit ihrer Vielzahl an Kaimanen, nicht fehlen und es haben sich so einige Vögel gezeigt. Wieder ein sehr beeindruckendes Erlebnis.

 

Tag7:

Alles Schöne hat einmal ein Ende... Am Vormittag war unser letzten Ausflug. Bootsfahrt auf dem Rio Aquidauana für die Einen und Piranhafischen für die Anderen. Beim Bootsausflug wurden u.a. viele Kapuzineraffen, verschiedene Vögel, Fischotter u.v.m. beobachtet. Dann war ersteinmal Kofferpacken und Mittagessen angesagt. Im Anschluss konnten wir noch Relaxen und unsere Fazendatage Revue passieren lassen, bis es hieß "auf geht,s nach Campo Grande". Kaum als wir die Pousada verlassen haben, tauchten zwei Tuiuiús mit einem Ema auf, ein herrliches Bild. Wieder ein Stückchen gefahren, kamen Rehe, Wasserschweine, zwei Ameisenbären und verschiedene Vögel. Der Kommentar von Monika "soviele Tiere habe ich hier ja schon lange nicht mehr gesehen". Abends sind vier von uns in die nebenanliegende Pizzeria und der Rest der Gruppe mit Monika zum Feira Central gegangen und haben den Abend ausklingen lassen.

 

Tag8:

Unser Wecker hat uns heute wieder frühmorgens aus dem Bett geworfen, denn heute ging es weiter nach Foz do Iguaçú. Kurzes Frühstück am riesigen Frühstücksbüfett und schon ging's zum Flughafen. Nach kleinen Einscheckproblemen, die Monika glücklicherweise regeln konnte, sind wir dennoch rechtzeitig in den Flieger gekommen. In Foz do Iguaçú wurden wir bereits von unserem zusätzlichen, lokalen Reiseleiter, Nelson, erwartet, mit dem wir sofort zum Helicopterfliegen gefahren sind. Ein tolles Erlebnis, nur leider zu kurz. Anschließend haben wir den gegenüberliegenden, phantastischen Vogelpark besucht und abends waren wir beim Rodízio de Pizza, was wir noch nicht kannten und für uns sehr interessant war.

Tag9:

Ein Tag in Argentinien... gleich nach dem Frühstück haben wir uns mit Monika und Marcelo (unserem zusätzlichen, lokalen Guide für Heute und Morgen) auf den Weg zu den Cataratas auf der Argentinischen Seite gemacht. Nach 10-minütiger Fahrt waren wir bereits an der Grenze und hatten Glück, dass wir relativ schnell weiterkamen, denn wir waren heute durchaus nicht alleine unterwegs. Es waren Menschenmassen, die sich durch die Wege geschoben haben. Jeder Aussichtspunkt musste hart erkämpft werden, so dass wir zeitweise etwas Mühe hatten, die Schönheit der Wasserfälle richtig wahrzunehmen und genießen zu können. Die Wasserfälle hatten heute 50% weniger Wasser als gewöhnlich. Monika wurde von einer Herde Nasenbären überfallen, denn sie hatte leckere Schokoplätzchen dabei, die den Nasenbären auch sehr gut schmecken. Auch ein kleiner Kapuzineraffe, der auf einem flachen Dach herumkletterte, versuchte den Angriff mit einem Sprung von oben, was ihm aber nicht geglückt ist.

Tag10:

Heute war die Brasilianische Seite der Wasserfälle angesagt, für die wir ausgiebig Zeit hatten, da unser Flug nach Rio erst am späten Nachmittag ging. Es war eine richtige Wohltat, die Cataratas mal mit etwas weniger Menschen genießen zu können. Während die eine Hälfte der Gruppe mit dem Speedboot unter die  Fälle düste und sich dem Nervenkitzel hingab, genoss die andere Hälfte der Gruppe die Fälle von den Aussichtsplattformen. Anschließend sind wir gleich zum Flughafen gefahren und auf ging's nach Rio... in Rio wurden wir bereits von unserem Micro-Onibus erwartet, so dass wir gleich nach Paratydurchstarten konnten. Mit einer kleinen Erfrischungs- und Einkaufspause unterwegs sind wir gegen Mitternacht in unserer Pousada angekommen und nur noch müde ins Bett gefallen.

 

Tag 11:

Der Spruch des heutigen Tages: unser erster Urlaubstag! Bei tiefblauem Himmel sind wir heute sofort nach dem hervorragenden Frühstück zu unserer kleinen CityTour mit Monika aufgebrochen und haben das Eine und Andere Interessante über dieses nette Städtchen Paraty gehört und gesehen. In dieser Stadt schlagen die Fotografenherzen besonders hoch... ein Fotomotiv jagte das andere... dann ging's unmittelbar auf unseren Schoner zur 4-stündigen Rundfahrt in der Bucht von Paraty mit vier Badestops und einem zusätzlichen Mittagessen, welches wir geschenkt bekommen haben. Ein toller Tag, den wir alle sehr genossen haben.

 

TAg 12:

Heute konnten wir noch einen Besuch in einer Alambique (Zuckerrohrschnapsbrennerei) einbauen... so ist Monika mit fast der ganzen Gruppe in die Alambique Pedra Branca in die Serra hinaufgefahren... sehr interessant... so konnten wir auch einmal sehen wie Zuckerrohr wächst und der Cachaça (Zuckerrohrschnaps) sowie der Zuckerrohrsirup hergestellt werden. Natürlich durfte auch eine Schnapsprobe nicht fehlen. Danach hatten wir noch ein bisschen Zeit durch Paraty zu bummeln bis wir uns auf den Weg nach Pereque gemacht haben. Denn in Pereque war heute kochen und Abendessen in der Associação angesagt. Es gab eine sehr leckere Moqueca de Palmito. Auch haben wir den Prozess der Palmherz- und Bananenverarbeitung kennengelernt sowie das Kunsthandwerk bewundern können. Dann mussten wir unsere Zelte schnell abbrechen, da es zu regnen begonnen hatte.

 

Tag13:

Heute hatten wir ein Geburtstagskind, dass von Otto einen Geburtstagskuchen bekommen hat, der von Monika überreicht wurde. Es war eine köstliche Brigadeirotorte, von der alle ein Stückchen zum Frühstück genießen durften... danach ging's auf einem LKW (sehr abenteuerliche Fahrt, die ein paar von uns sogar zu abenteuerlich war) in die Berge hinauf zur kleinen Wanderung und zum Bioanbau von Eliane, was allen gut gefallen hat. Bevor wir wieder hinunter zur Pousada gefahren sind, gab es eine Stärkung. Unsere Vans waren bereits da, so dass wir gleich über Angra auf die Insel Ilha Grande mit der großen Fähre, auf der alles zur Insel gebracht wird, hinübergefahren sind. Abends waren wir alle mit Monika in einem hervorragenden Restaurant beim Abendessen.

Tag14:

Heute begann unser Tag mit einem kleinen Rundgang durch's Städtchen Abraão (Hauptort der Ilha Grande), auf dem wir einen ersten Eindruck des Städtchens und der Insel bekommen haben, wie auch das Eine und Andere Interessante über die Insel gehört haben. Danach ist fast die ganze Gruppe noch zum Praia Feiticeira gewandert und hat die Seele am Strand baumeln lassen. Zurück ging's dann mit dem Taxiboot. Abends gemeinsames Abendessen in einem fantastischen Restaurant.

Tag15:

Heute hatten wir unseren freien Tag auf der Ilha Grande... während einer von uns beim Tauchen die Unterwasserwelt erkundet hat, waren andere wandern: zum Praia Palma und Praia dois Rios oder mit dem Taxiboot zum Praia Lopes Mendes. Der Rest der Gruppe ist in Abraão geblieben und wollte nur relaxen. So ist jeder von uns auf seine Kosten gekommen. Abends ging's dann zum gemeinsamen Abendessen ins Restaurant Pé na Areia.

 

Tag16:

Alles Schöne hat einmal ein Ende... und es hieß Abschied nehmen von der Ilha Grande. Weiter geht unsere Reise zu unserem nächsten und letzten Highlight... Rio de Janeiro. Das Frühstück hatte Monika heute vorbestellt, damit wir gut gestärkt gleich das erste Flexboot nach Conceição nehmen konnten. Nach rasanter Fahrt waren wir im Nu in Conceição, wo unser Microonibus bereits auf uns wartete um uns nach Rio zu bringen. Kurze Pause unterwegs und schon waren wir pünktlich zum Mittagessen in Rio. Dann schnell an der Copacabana und schon ging's auf den Zuckerhut zum Sonnenuntergang. Abends trennten sich unsere Wege etwas... während die Einen ins Spezialitäten-Restaurant McDonald wollten, waren die Anderen auf dem allabendlichen Markt auf der Av. Atlântica ...

 

Tag17:

Heute hatten wir unsere ganztägige CityTour in Rio de Janeiro... frühmorgens sind wir gleich zum Christus, der uns bereits mit seinen ausgebreiteten Armen erwartete, hinaufgefahren und haben die tolle Stadt vom 710m hohen Corcovadoberg bewundern können. Anschließend durfte ein kurzer Stop am Mirante Dona Marta nicht fehlen, bevor es weiterging zum Projekt Morrinho, das "Favelaspielzeug", was uns sehr gut gefallen hat. Von dort sind wir über das Maracanã-Fußballstadion und dem Sambódromo, mit jeweils kurzem Stop, ins historische Zentrum und zum Abschluss noch zur Kathedrale und zur Selaron-Treppe gefahren. Abends hatten wir leider schon unser Abschlussessen in einer typischen Churrascaria.

Tag18:

Heute hatten wir unsere ganztägige CityTour in Rio de Janeiro... frühmorgens sind wir gleich zum Christus, der uns bereits mit seinen ausgebreiteten Armen erwartete, hinaufgefahren und haben die tolle Stadt vom 710m hohen Corcovadoberg bewundern können. Anschließend durfte ein kurzer Stop am Mirante Dona Marta nicht fehlen, bevor es weiterging zum Projekt Morrinho, das "Favelaspielzeug", was uns sehr gut gefallen hat. Von dort sind wir über das Maracanã-Fußballstadion und dem Sambódromo, mit jeweils kurzem Stop, ins historische Zentrum und zum Abschluss noch zur Kathedrale und zur Selaron-Treppe gefahren. Abends hatten wir leider schon unser Abschlussessen in einer typischen Churrascaria.

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